Immer wieder sind Frauen und Mädchen sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt und Bedrohung ausgesetzt. Darüber mit jemanden sprechen zu können, ist oft der erste Schritt, sich aus dieser Notlage zu befreien. Dies ist eine Erfahrung der Frauen des Notruftelefons. Sie wollen für die Anruferinnen zu aller erst zuhörende Partnerinnen sein. Sie wollen offen sein für Sorgen und Nöte von Frauen und Mädchen - ohne Vorurteile. Bei Gewalt, Missbrauch, Einsamkeit, Verlusten oder Partnerproblemen können sich betroffene Damen an den Frauen-Notruf wenden und das Gespräch von Frau zu Frau suchen. Dabei können sie sich, eben wie oben erwähnt, ohne die großen Vorurteile vertrauenswürdig ein Gespräch suchen. (Caritas-Frauennotruf Cham). Unter dem Motto „von Frauen für Frauen“ stand auch das diesjährige Gaudamenschießen des Schützengaus Waldmünchen „Böhmerwald“, das vom 16. bis 18. Oktober in Rannersdorf stattfand
Bei der Siegerehrung treffen sich seit Jahren die Gaudamen zu Kaffee und Kuchen. Der Verkauf dabei auf Spendenbasis. Die Spendeneinnahmen dienen einem sozialen Zweck. In diesem Jahr kam der Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs wie bereits beim Gaudamenschießen 2024 in Treffelstein dem Frauennotruf Cham zugute. Gaudamenleiterin Silvia Irrgang konnte nun 520 Euro von besagtem Schießen 2024 und 2025 an den Frauennotruf Cham übergeben. Wie Caritas-Geschäftsführer Andreas Jordan und die ehrenamtliche Leiterin Claudia Breu erwähnten, soll die Spende dafür genutzt werden, dass ehrenamtliche Helferinnen für den Frauennotruf des Caritas fortgebildet werden können.
Das Bild zeigt die ehrenamtliche Leitung Claudia Breu (rechts) und den Caritas-Geschäftsführer Andreas Jordan (links) mit Gaudamenleiterin Silvia Irrgang (mitte).
