70ster Hans Wachter

Der Vers aus Goethes „Faust“: „Dasein ist Pflicht, und wär`s ein Augenblick“, trifft auf den leidenschaftlichen Schützen Hans Wachter aus Biberbach keinesfalls zu. Seit 2016 hat Hans Wachter das Amt des 1. Gauschützenmeisters des Schützengau's „Waldmünchen – Böhmerwald“ inne. Somit ist es längst kein Augenblick mehr und Pflicht ist dieses Ehrenamt für Hans Wachter sowieso nicht. Wie er selbst immer betont, macht er diese Aufgabe sehr gerne.

Sehr gerne folgten die zahlreichen Gäste aus dem Schützenwesen der Einladung zur Nachgeburtstagsfeier des 70. Geburtstag ihres Gauschützenmeisters. Seit 1970, also einem halben Jahrhundert frönt sich Hans Wachter dem Schützensport und das auch mit zahlreichen Erfolgen. 1976 sicherte sich Wachter den Titel des Landeskönigs. Ein unvergessliches Erlebnis war sicherlich auch das darauffolgende Bundeskönigsschießen in Düsseldorf, bei dem er mit großem Erfolg teilnahm. Hierbei sprang damals ein hervorragender 5. Platz heraus. Nicht minder von Erfolg geprägt war die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft LP-Auflage in Hannover.

 

Diese Leidenschaft zu diesem Sport wollte der heute 70-jährige dann dem Nachwuchs aus seinem Heimatdorf Biberbach weitergeben und engagierte sich auch jahrelang als Jugendleiter der „Eichenlaubschützen“ Biberbach. Noch heute ist der „Vollblutschütze“ bei den „Auflageschützen“ der „Alten Büchs'n“ erfolgreich. Für die Verdienste des Schützenwesens erhielt Johann Wachter das Ehrenkreuz in Silber des DSB. So war es auch kein Wun­der, dass sich zu seinem 70sten Geburtstag bei der offiziellen Feier im Gasthaus „Weber Max“ die Gratulanten die Klinke in die Hand gaben.

 

Die „Alte Büchs'n“ Waldmünchen gratulierten ihrem Mitglied mit der Schützenkompanie, die zum Wiegenfest dem Schützenbruder Hans Wachter einen dreifachen Ehrensalut gaben. Auch die Gauvorstandschaft erwies ihrem Schützenoberhaupt ihre Ehre und war vollständig zum Übermitteln der Geburtagswünsche vertreten. Ein besonderer Ehrengast war der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, Franz Brunner, der die Leistungen des „Sportschützen aus Leidenschaft“ am Ehrentag von Hans Wachter mit einem Geburtstagsgeschenk im Namen des OSB würdigte. So war es auch kein Wunder, dass bei dieser großen Geburtstagsschützenfeier“ der Vers von Goethes „Faust“ wieder nicht zu traf. Denn aus dem Augenblick wurde ein sehr langer Abend, bei dem zahlreiche Anekdoten aus den 70. Jahren Wachters bzw. aus seinen 54 Jahren Schützenleben aufkamen.