Drachenfels Treffelstein feier 90-jähriges Jubiläum

27 vereine trafen sich am Sonntag, den 2. Juli morgens auf dem Festplatz in Treffelstein, um unter den Klängen der Festkapelle 'Treffelsteiner Blasmusik' zur Pfarrkirche zu ziehen.
In einem langen farbenfrohen Zug setzte sich die Festgesellschaft Richtung Kirche in Bewegung. An der Spitze fuhr ein Cabrio, in dem die Ehrenmitglieder der Drachenfelsschützen, Wilhelm Emmer und Johann Wallner sowie Gauschützenmeister Franz Lindinger saßen.

In der Pfarrkirche zelebrierte Pfarrer Albert Hölzl den Festgottesdienst. In seiner Predigt ging er auf die Geschichte des Vereines ein. Die Vorfahren hätten das Ziel gehabt, einen Verein zu gründen, ihn zu pflegen und damit etwas für die Gesellschaft zu leisten.  Jeder Mensch habe seine individuellen Ziele, die bei jedem anders aussähen. Ein angestrebtes Ziel dürfe nicht aus den Augen gelassen werden, bis es erreicht ist. Nicht immer sei der Weg dorthin leicht, Resignation sein eine Folge.
Die Gründungsmitglieder des Schützenvereins hätten ihr Ziel erreicht. Beim Wettkampf sei der Schütze gefordert, die Mitte der Scheibe, das Herz, zu treffen. Mit dem heutigen Tag habe man ein 'Blattl' geschossen.
Man wolle an diesem Festtage zurückblicken und an die denken, die dem Verein verbunden waren. 90 Jahre 'Drachenfels Treffelstein', hier hat Gott die Mitte getroffen, meine Hölzl, ehe man gemeinsam der verstorbenen Mitglieder gedachte.

Im Festzelt  begrüßte anschließend Schützenmeister Alfred Müller die Vereinsabordnungen, die Würdenträger der Drachenfelsschützen, die Honoratioren sowie Gauschützenmeister Franz Lindinger und den Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes, Herbert Stattnik.
In einem Grußwort gratulierte Treffelsteins Bürgermeister Helmut Heumann dem Jubelverein. Dank gebühre den Leuten im Verein, die bereit waren und sind, Verantwortung zu übernehmen. Im Schützenverein 'Drachenfels Treffelstein# stimme alles: eine engagierte Vorstandschaft und eine hervorragende Jugendarbeit bilde eine gute Basis. Heumann bediente sich anschließend der Schützensprache: "Das Fest in ein glatter Zehner!"

OSB-Präsident Herbert Stattnik dankte ebenfalls für die Arbeit im Verein. Allen, die mitanpacken, gebühre Dank. Die Drachenfelsschützen seien einheitlich aufgetreten und hätten Zusammenhalt bewiesen. Auch Gauschützenmeister Franz Lindinger lobte die erfolgreiche Arbeit im Verein. Hier werde nicht nur Schießsport, sondern auch Geselligkeit gepflegt. Dem Schützenmeister Alfred Müller überreichte der den Oberpfalzteller und wünschte weiterhin "Schützen Heil".

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Oberpfälzer Schützengau "Böhmerwald" Waldmünchen im Oberpfälzer Schützenbund e.v.