Die Geschichte des Bogens


Die Entstehung des Bogens ist bis heute unbekannt.

Archäologen schätzen die Endstehung des Bogens vor ca. 50 000 Jahren.

Die ältesten Höhlenzeichnungen eines Bogens wurden vor ca. 15 000 Jahren Frankreich und Spanien entdeckt.

Der älteste heute noch existierende Bogen wurde 1944 in Dänemark gefunden und stammt aus der mittleren Steinzeit ca. 8000 Jahre zurück.

Der Bogen gilt als erste mechanisch betriebene Waffe die hauptsächlich zur Jagd benutzt wurde.

Die Spitzen der Pfeile bestanden aus Horn, Knochen oder Stein. Die Bogensehne wurde aus Tiersehnen oder Tierdarm hergestellt.

Später nutzten die Ägypter, Griechen, Perser, Babylonier, Assyrer und Mongolen den Bogen zum Kampf.

Die bekanntesten Bogenschützen waren die Engländer deren Langbogen bis zu 1,90 m lang war.

Die Länge des englischen Langbogens wird nur vom japanischen Kyudo Bogen überragt, der ca.2,19 m lang ist.

Später in der Geschichte wurde der Bogen dann von Armbrust und Schießpulver abgelöst.

Nur die Engländer benutzten den Bogen noch ca. weitere 100 Jahre im Kampf.

Später etablierte sich das Bogenschießen als Sportart.

Der erste historisch belegbare Bogenclub in Europa entstand 1264 in der Schweiz und nannte sich Die „Edle Pfeibogengesellschaft“ der Stadt Bern.

Der Engländer Roger Ascham erstellte 1545 dann das erstes Regelwerk über dieGrundsätze und Techniken des Bogenschießens.

In London wurde 1583 dann der erste Wettkampf im Bogenschießen mit über 3000Schützen abgehalten.

 Als ältester Deutscher Bogensportverein gilt die Hamburger Bogenschützengildedie 1930 entstand.



Oberpfälzer Schützengau "Böhmerwald" Waldmünchen im Oberpfälzer Schützenbund e.v.